Auf eigene Faust
Bevor sie zu relasano kam, hatte sie bereits einiges ausprobiert. Ein ärztlich verschriebenes Schlafmittel wirkte anfangs gut, verlor dann aber seine Wirkung, das Einschlafen wurde sogar schlechter. Eine Dosiserhöhung brachte zusätzliche Nebenwirkungen mit sich, ein anderes Medikament folgte, bis sie irgendwann sagte: «Jetzt reicht es.» Auch pflanzliche Mittel wie Tees und Tabletten halfen nur bedingt. Am ehesten unterstützte sie noch der Versuch, sich eine Abendroutine aufzubauen, etwa das Handy rechtzeitig wegzulegen und stattdessen etwas Entspannendes zu tun. Konsequent durchhalten konnte sie diese Routine allerdings nicht.
Der Weg zu relasano
Auf relasano aufmerksam wurde sie über eine Arbeitskollegin, die selbst bereits ein Schlafcoaching bei relasano gemacht und von ihren eigenen Schlafschwierigkeiten erzählt hatte. Den Ausschlag gab für sie vor allem der ganzheitliche Ansatz:
«Es ist ja nicht nur ums Schlafen gegangen. Ich habe gemerkt, dass mein Stresslevel eh schon sehr hoch war, und wollte etwas, das das Ganze anpackt, nicht nur gezielt aufs Schlafen.»
Ganz ohne Zweifel ging sie die Entscheidung trotzdem nicht an: Sie fragte sich, was, wenn es nichts nützt. Um sich nicht zusätzlich unter Druck zu setzen, nahm sie sich vor, ohne grosse Erwartungen an die Sache heranzugehen und es einfach auszuprobieren.
Wendepunkt
Nach rund vier Wochen kam für sie der entscheidende Moment, ausgelöst durch das Schlafprotokoll. Solange sie ihren Schlaf jeden Tag festhalten musste, verstärkte das paradoxerweise genau das Grübeln, das sie loswerden wollte: wann sie ins Bett geht, wie lange sie schläft, wann sie aufsteht.
Auf Basis dieser Aufzeichnungen passten Julia und Christina von relasano gemeinsam mit ihr die Bettgehzeit an, sie ging fortan bewusst etwas später ins Bett. Am Anfang war das gewöhnungsbedürftig, doch sie merkte, dass sie trotzdem am Morgen fit war. Dass sie das Protokoll später nicht mehr täglich führen musste, nahm zusätzlich Druck von ihr.
«Ich glaube, das ist der Schritt gewesen, der mir wirklich am meisten geholfen hat: den Druck rauszunehmen, dass ich früh ins Bett muss, damit ich genug schlafe.»
Mit der Zeit konnte sie wieder stärker auf ihr eigenes Gefühl hören, statt sich starr an feste Zeiten zu halten.
Ihr Alltag heute
Heute beschreibt Lea ihre Situation als deutlich entspannter.
«Die Angst vor dem Einschlafen hat sich sehr verbessert, die ist praktisch nicht mehr da, das schaue ich jetzt viel lockerer an. Ich grüble auch nicht mehr so viel über meinen Schlaf nach, und es ist nicht mehr dieser Druck da, dass ich sofort einschlafen muss, wenn ich mich hinlege.»
Auch morgens macht sie sich keine Gedanken mehr darüber, ob die Nacht «gut genug» war.
Auch über den Schlaf hinaus hat sich einiges verändert: Sie nimmt Anspannung im Alltag schneller wahr und weiss inzwischen besser, was ihr in solchen Momenten guttut. Das Autogene Training, das sie im Coaching gelernt hat, nutzt sie heute vor allem tagsüber als bewusste Entspannungspause, weniger zum Einschlafen selbst. Die positiven Erfahrungen geben ihr dabei zunehmend Sicherheit: Situationen, in denen das Einschlafen wirklich schlecht läuft, erlebt sie inzwischen kaum noch.
Diese Erfahrung hat sie bereits weitergegeben: Sie hat ihre Ärztin auf das Angebot von relasano aufmerksam gemacht, weil sie überzeugt ist, dass der Ansatz vielen Menschen mit Stress und Schlafproblemen helfen kann.
«Es hat mir nicht nur beim Schlafen geholfen, sondern auch ganz allgemein im Alltag. [Das Coachingprogramm] gab mir noch einmal eine andere Sichtweise, einen anderen Umgang mit dem, was mich belastet.»